Vereinsnachricht

27.01.2012

Jahreshauptversammlung FFW Schlammersdorf

von Freiwillige Feuerwehr Schlammersdorf

Der Saal der Brauerei Püttner war am vergangenen Samstag bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Freiwillige Feuerwehr in ihrer Jahreshauptversammlung Rückblick auf das vergangene Jahr hielt. 89 der insgesamt 216 Mitglieder wollten die Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden Hans Schmid und der aktiven Wehr hören.

Bis auf den letzten Platz war der Saal der Brauerei Püttner bei der Jahreshauptversammlung der FFW Schlammersdorf gefüllt.

Hans Schmid berichtete zunächst vom Verlust von vier Mitgliedern durch
Todesfall sowie von zwei Neuaufnahmen. Drei Vorstandschaftssitzungen waren
den Aktivitäten des Vereins gewidmet. So besuchten die Floriansjünger Feste
der Nachbarvereine Feilersdorf, Oberbibrach, Ramlesreuth und Vorbach.
Außerdem übernahmen die Aktiven wieder die Absperrung beim Flex-Fest wowie
den verschiedenen kirchlichen Festen und schenkten auf dem Pfarrfest aus.
Das Johannisfeuer wurde letztes Jahr an die KLJB abgegeben, die man dabei
tatkräftig unterstützte. Zudem durfte die FFW insgesamt dreizehn Mitgliedern
zu „runden“ Geburtstagen gratulieren.
An Veranstaltungen führte der Vorsitzende das Schlachtfest im Februar und
den Preisschafkopf an, der im Rahmen des Kindergartenfestes durchgeführt
wurde.
„Und weil die FFW Schlammersdorf ein fleißiges Völkchen und stets
aufgeschlossen ist, für außergewöhnliche Aktivitäten, haben wir uns dazu
entschieden, erstmals einen Christbaumverkauf durchzuführen“, so Hans Schmid
weiter. Obwohl der Verein über 8000 Euro für den Kauf der Bäume vorstrecken
musste, ging man das Risiko ein und wurde dafür belohnt. Bereits nach drei
Samstagen waren sämtliche Bäume an den Mann gebracht. Dabei wurden 90 Liter Glühwein kostenlos ausgeschenkt und die Bäume im Umkreis von 10 Kilometern frei Haus geliefert.
Der zweitägige Vereinsausflug führte 2011 in die neuen Bundesländer, so der
Feuerwehr-„Häuptling“ weiter. Dieser begann am ersten Tag mit einer
Stadtführung in Dresden und mit einem gediegenen Abendessen im
Kuppel-Restaurant Yenidze, hoch über den Dächern der sächsischen Hauptstadt.
Nach einem vorzüglichen Frühstücksbuffet im Hotel Elbflorenz stand eine
Schiffrundfahrt auf der Elbe auf dem Programm. Bevor es nach Schlammersdorf
zurückging kehrten die Ausflügler noch in einem netten Lokal bei Zwickau
ein.
An Aktivitäten des Feuerwehrvereins in 2012 kündigte Hans Schmid das
Aufstellen eines Maibaumes, die Beteiligung am Bürger- und Flex-Fest, einen
zweitägigen Vereinsausflug sowie den Verkauf von Christbäumen an. Auch am
Tag der offenen Gartentür wird sich die Feuerwehr in Form einer
Verpflegungsstelle einbringen. Außerdem seien Baumaßnahmen im Gerätehaus
geplant. Das Hauptaugenmerk liege aber auch dieses Jahr wieder auf der
aktiven Wehr. So werde man die Aktiven wie auch die Jugendfeuerwehr
finanziell und tatkräftig unterstützen.
Hans Schmid bedankte sich bei allen, die sich das ganze Jahr über in die
Feuerwehr einbringen und allen Gönnern der Wehr.
Schatzmeister Michael Wiesnet berichtete von einem zufriedenstellenden
Kassenstand. Im Vorjahr seien verschiedene Ausrüstungsgegenstände und
Kleidung angeschafft worden. Darüber hinaus wurden unter anderem ins
Feuerwehrgerätehaus rund 3500 Euro investiert, die Jugendfeuerwehr mit 750
Euro unterstützt und der Kindergartenverein erhielt 600 Euro aus dem Erlös
des Christbaumverkaufes. Durch die drei Veranstaltungen konnte der
finanzielle Grundstock für diese Ausgaben erwirtschaftet werden, so der
Kassier. In diesem Zusammenhang dankte er allen, die bei den verschiedenen
Festen mithalfen. Besonders erfreulich sei dabei, dass sich die
Jugendfeuerwehr immer wieder stark mit ins Vereinsleben einbringe, lobte
Michael Wiesnet.
Bürgermeister Gerhard Löckler überbrachte den Gruß der Gemeinde. Sein
besonderer Gruß galt den drei anwesenden Feuerwehr-Damen, die der
Versammlung einen besonderen Farbtupfer verliehen. Er stellte fest, dass das
"Feld der Feuerwehr in Schlammersdorf seht gut bestellt sei und die junge
Leute in der Wehr wüßten dies auch gut zu pflegen". Darüber hinaus
verkündete das Gemeinde-oberhaupt, dass die beiden Gemeindearbeiter künftig
aktiv in der Wehr sein würden, so könne die Einsatzbereitschaft der
Feuerwehr zusätzlich abgesichert sein. Den Feuerwehrleuten wünschte er viel
Gesundheit und möglichst keine Unfälle bei ihren Einsätzen.
Pater Adrian Kugler bedankte sich bei den Floriansjüngern, für ihre Dienste
zu den kirchlichen Anlässen. Er trug einen Text von Helene Stoll vor, in dem
die Anonymität und Gleichgültigkeit in unserer Gesellschaft kritisiert wird,
wo jeder nur auf seinen eigenen Vorteil schaut. Kleine Vereine wie die
Feuerwehr würden diesem Trend in der Gesellschaft entgegenwirken. Hier
brächten sich Menschen ein, um gemeinsam und für ihre Mitmenschen wertvolle
Arbeit zu leisten. Der Wehr wünschte er viel Erfolg und weiterhin gute
Ideen. "Aber kreativ seid ihr ja eh", schloß er sein Grußwort.

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